13.11.24

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Lebensmittelverpackungen: Alternativen zu Plastik

Eins sollte jedem klar sein: Unverpackte Lebensmittel sind in der Regel die beste Lösung. Leider wissen wir nur zu gut, dass der Trend der „Unverpackt" Läden gebrochen ist und schauen deshalb in unserem Blogbeitrag nach den bestmöglichen Alternativen. Wie kann ich z.B. mit innovativen Verpackungslösungen Ressourcen sparen und gleichzeitig Ihre Produkte sicher und frisch halten?

Die Herausforderung: Plastikverpackungen

Es ist kein Geheimnis, dass Plastikverpackungen in unserer heutigen Gesellschaft allgegenwärtig sind. Sie erfüllen wichtige Funktionen, indem sie unsere Lebensmittel schützen und verlängern, doch leider landen viele davon am Ende in unseren Ozeanen und nicht beim Recycling. Laut Studien produziert jeder Mensch jährlich durchschnittlich 59 Kilogramm Plastikmüll, was katastrophale Folgen für unsere Umwelt haben kann.

Alternativen im Überblick

Glücklicherweise gibt es heutzutage eine Vielzahl an innovativen Verpackungslösungen, die Ihnen dabei helfen können, Ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Dazu gehören beispielsweise:

  • Kompostierbare Verpackungen: Diese Verpackungen bestehen aus biologisch abbaubaren Materialien wie Maisstärke, Zuckerrohr oder Bambus und können nach Gebrauch kompostiert werden. Die meisten Papiersorten sind ebenfalls kompostierbar. Mikroorganismen in Kompostbehältern oder -haufen können Papier zersetzen, insbesondere wenn es unbeschichtet, ungebleicht und frei von starkem Druck oder synthetischen Materialien ist. Dazu gehören etwa Zeitungspapier, Karton und normales Druckerpapier.
  • Es gibt jedoch einige Papiersorten, die weniger geeignet für den Kompost sind:

  • Glänzendes oder beschichtetes Papier (wie Hochglanzmagazine) enthält oft Kunststoffbeschichtungen, die biologisch schwer abbaubar sind. Als Deckpapiere verwenden wir deshalb überwiegend ungestrichene Papiere, z. B. bei unserer naturbraunen Dose oder unserer weißen, lebensmittelgeeigneten Dose. Eine Aussage zur Kompostierbarkeit unserer Dosen treffen wir damit nicht – dafür wäre eine Prüfung nach EN 13432 erforderlich.
  • Farbiges oder stark bedrucktes Papier kann giftige Farbstoffe oder Chemikalien enthalten, die für Kompost, insbesondere für den Anbau essbarer Pflanzen, ungeeignet sind. Für unsere Pappdosen nutzen wir ausschließlich wasserbasierte Farbstoffe, die u.a. auch der Schweizer Druckfarbenverordnung entsprechen.
  • Papier mit synthetischen Zusätzen wie Kassenzettel (Thermopapier) sollte ebenfalls vermieden werden.
  • Vorteilhaft ist es, folgende Verpackungsarten anderen zu bevorzugen:

  • Recycelbare Verpackungen: Statt Plastik können Sie auf recycelbare Materialien wie Glas, Aluminium oder Pappe/Papier setzen. Diese Verpackungen können nach der Verwendung wiederverwertet werden und schonen somit wertvolle Ressourcen.
  • Wiederverwendbare Verpackungen: Anstatt Einwegverpackungen zu verwenden, können Sie auf langlebige, wiederverwendbare Behälter setzen. So reduzieren Sie nicht nur den Verpackungsmüll, sondern bieten Ihren Kunden auch einen praktischen Mehrwert.
  • Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen: Papier, das aus Holz gewonnen wird, ist ein Paradebeispiel. Aber auch innovative Materialien wie pilzbasierte Verpackungen, essbares Algenpapier oder Verpackungen aus Kaffeesatz sind erstaunlich vielseitig einsetzbar.

Was der Umstieg bringt

Der Umstieg auf andere Materialien bietet Vorteile, nicht nur für unseren Planeten, sondern auch für Ihr Unternehmen:

  • Reduzierter ökologischer Fußabdruck: Je nach Material und Entsorgungsweg lässt sich der Ressourceneinsatz senken.
  • Stärkung Ihrer Marke: Immer mehr Verbraucher achten darauf, woraus eine Verpackung besteht. Mit innovativen Verpackungslösungen können Sie sich von Ihren Mitbewerbern abheben und Ihr Markenimage stärken.
  • Kosteneinsparungen: Obwohl andere Materialien zu Beginn eventuell etwas teurer sein können, zahlen sie sich langfristig durch reduzierte Entsorgungskosten und weniger Materialeinsatz aus.
  • Verbesserte Kundenbindung: Kunden, die auf Materialtransparenz achten, werden Ihr Engagement schätzen und Ihrer Marke die Treue halten.

Fazit

Der Umstieg auf andere Lebensmittelverpackungen ist ein wichtiger Schritt, um die Bedürfnisse von Kunden und Unternehmen zu erfüllen. Egal ob kompostierbar, recycelbar oder wiederverwendbar – es gibt eine Vielzahl an Alternativen, die Ihnen dabei helfen können, Ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und Ihre Marke zu stärken. Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft der Lebensmittelverpackungen gestalten!