Der lange Weg zu einer echten betubed-Pappdose: Wie aus tonnenschweren Papierrollen Verpackungshülsen der Sonderklasse werden.

Auf den ersten Blick scheint die Produktion einer Pappdose eine einfache Sache. Schließlich wird ihr Korpus in einer Maschine gewickelt und kommt am Ende als fertige Röhre heraus. Bevor aus ihr aber eine komplette Verpackung wird, braucht es mehrere Arbeitsschritte. „Papier rein, Dose raus“ ist gerade bei den hochwertigen Verpackungshülsen von betubed keine Option. Im Making-of zeigen wir, welche Stationen sie durchlaufen müssen, um eine echte betubed-Dose zu werden.

Mensch und Maschine – A Perfect Match

In Handarbeit, halbautomatisch und automatisch laufen die Produktionsschritte auf dem Weg zur perfekten Verpackungshülse ab. Drei verschiedene betubed-Dosenmodelle verlangen dabei einen verschieden hohen Aufwand. Das liegt vor allem an der Anzahl der Teile, aus denen sie zusammengesetzt werden. Wenn die einteilige betubed-Pappdose, die sogenannte Golf-Klasse, aus Korpus, Boden und einem Deckel aus Kunststoff oder Metall besteht, sieht der Aufbau der anderen zwei Modelle schon deutlich komplexer aus.

Alles Pappe? Papier pur für die Mercedes- und Rolls Royce-Klasse

Bei Stülpdeckel– und be-ready-Dose ist buchstäblich alles aus Pappe. Wie der Name verrät, wird der Deckel der Stülpdeckeldose über den Korpus gestülpt. Er ist das größere Pendent zur Hülse, die er verschließt. Bei der be-ready-Dose geraten Ästheten ins Schwärmen. Sie vereint Funktionalität und homogenes Design, weil Deckel und Hülsenkörper übergangslos ineinander verschmelzen und über abgerundete Kanten verfügt.

Am Anfang war das Papier

Für die Herstellung unserer betubed-Dosen wird ausschließlich 100% recyceltes oder FSC-zertifiziertes Papier verwendet. Das kann z.B. Gras- oder Naturpapier sein, EUTR-konform sind sie alle. Auf tonnenschweren Rollen kommen die Papiere in der Verarbeitung an, dort werden sie auf ein verarbeitungsfreundliches Maß gebracht und in etwa 10 Zentimeter breite Wickelbahnen geschnitten.

Vom Papier zur Hülse

Eine Papphülse entsteht bei uns aus drei bis vier Papierbahnen. Perfekt aufeinander abgestimmt laufen sie gleichzeitig in die Papier-Wickelmaschine. Heraus kommt ein spiral gewickelter, zwei Meter langer Hülsenrohling, der die Basis für alle betubed-Pappdosen ist. Bevor sie weiterverarbeitet werden, gehen unsere Pappröhren in eine Ruhephase. Sie garantiert, dass sich Leim und Papier „setzen“ und der Trocknungsvorgang abgeschlossen ist.

Auf den Schnitt kommt es an

Während das Wickeln vollautomatisch abläuft, ist beim nächsten Schritt manueller Einsatz gefragt. Von Hand wird die Papphülse auf die Schneidemaschine gestülpt und durch manuelles Absenken eines Hebels auf die gewünschte Länge gebracht. So entstehen gleich mehrere Hülsenkörper und Deckelhälse in einem Arbeitsgang.

Ohne Boden geht nichts

Ein unverzichtbares Element aller Pappdosen ist natürlich der Boden. In Kartonplatten vorgestanzt, müssen sie herausgelöst und mit der entsprechenden Hülse verklebt werden. Stülpdeckel- und be-ready-Dose benötigen für ihre Deckel einen zweiten Boden als Deckeleinlage, das einteilige Modell kommt mit nur einem Bodenelement aus.

Bördeln für Extra-Komfort

Gebördelte, d.h. abgerundete Kanten, entstehen halbautomatisch in der Bördelmaschine. Per manueller Hebeltechnik senkt sich ihr Aufsatz auf die Papphülse und biegt ihre Kante nach innen. Bördelkanten sind eines der Alleinstellungsmerkmale unseres Flaggschiffs, der be-ready-Dose. Optional sind Boden, Deckel sowie die Oberkante des inneren Hülsenrandes gebördelt erhältlich.

Das Finish – keine Dose geht „ohne“

Wenn die Hülsenelemente der betubed-Dosen nun fertig wären, würden sie sich zumindest optisch an eine Klopapierhülse erinnern. Mit einem Finish aus individuell gestaltbarem Deckpapier transportieren sie Ihren Anspruch auf Hochwertigkeit, Nachhaltigkeit und Innovation auch an die Oberfläche.

Von Hand eingelegt, sorgen die Walzen der Klebemaschine dafür, dass sich Hülse und Mantelpapier miteinander verbinden. Ob „plain“ in einer der angesagten Farben aus der betubed-Farbpalette oder nach einer selbst-designten Druckvorlage bedruckt – was auf die Hülse kommt, liegt allein im Ermessen des Kunden.

be ready – aus drei mach eins

Bei der Montage unserer Pappdosen ist Handarbeit gefragt. Weil ihr Korpus aus einer Außenhülse und einer längeren Innenhülse besteht, benötigt die be-ready-Dose den höchsten handwerklichen Aufwand. Routiniert werden die Hülsen von Hand miteinander verklebt. Durch die spezielle Konstruktion fügt sich die Deckelhülse am Ende bruchlos auf den Hülsenhals. Fertig ist der dreiteilige Rolls Royce unter den betubed-Modellen!

Seit der Gründung ihrer „betubed packaging GmbH“ 2019 sind Stefan Thiel und Demekssa Duresso um die perfekte Umsetzung ihrer innovativen Verpackungsideen bemüht. Neben dem Einsatz von Maschinen bleibt Handarbeit für die Produktion ihrer hochwertigen Pappdosen unverzichtbar. Die ganze Bandbreite ihres Sortiments lässt sich im betubed-Online-Shop sichten. www.betubed.de

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